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Aktuelles

26 Okt. 2018

bpbb-Mitglied in Mailand als „National Champion Germany“ ausgezeichnet

Rechenfabrik erhält internationalen Beratungspreis

Großer Erfolg für die Rechenfabrik GmbH.  Nach dem Constantinus Award in Österreich konnte das bpbb-Mitglied Gabriele Pietzko als Geschäftsführerin der Rechenfabrik GmbH die Auszeichnung „National Champion Germany“ in Mailand entgegen nehmen.

Dieser Preis wird vom „International Council of Management Consulting Institutes (ICMCI) verliehen. Der bpbb steht über IFOB, den internationalen Dachverband für Buchhalter und Bilanzbuchhalter in Kontakt mit ICMCI. IMCI will weltweit die Excellenz der Unternehmensberater sichtbar machen. Dieses Anliegen verfolgt auch der bpbb, der die Leistungen der selbstständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter in der Öffentlichkeit bekannt machen will.

Die Rechenfabrik GmbH hat in ihrem Projekt dargestellt, wie mit der Übernahme von Zusatzleistungen, wie konzeptionelle, individuelle Lösungen einschließlich Erfassen mit digitaler Belegaufbereitung, umfassendes digitales Belegarchiv, Vorbereitung des Zahlungsverkehrs/Mahnwesens, Erstellen von Liquiditätsplänen, Vorbereitung Controlling Tools, Begleitung der Quartalsgespräche bei Kreditgebern, usw. der Kunde einen Mehrwert erhält. Die Zukunft der Buchhaltungsbüros geht weit über das bloße Erfassen von Belegen hinaus.

German Champion - German Champion

14 Okt. 2018

Digitalisierung als zentrales Zukunftsthema für Klein- und Mittelbetriebe

Für zukunftsfitte Rahmenbedingungen

Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des Europäischen KMU-Verbandes, diskutierte bei ihrem Treffen in Brüssel mit EU-Kommissionsvize Andrus Ansip Vorschläge, damit KMU Digitalisierung als Chance nutzen können. Sie betonte, dass die europäische Wirtschaft nur wettbewerbsfähig bleiben kann, wenn alle Unternehmen den Übergang zu neuen Technologien meistern: „Wir müssen sicherstellen, dass auch alle kleineren und mittleren Unternehmen Europas im Digitalisierungszug mitfahren können. Hochleistungsfähige und grenzüberschreitende IKT-Infrastrukturen, insbesondere flächendeckende 5G-Netze auch außerhalb von Ballungszentren, sind dabei ebenso entscheidend wie Fachkräfte mit den nötigen Qualifikationen für die Arbeitswelt von morgen und übermorgen.“

„Ein erfolgreicher Ansatz zur Nutzung aller Potentiale der Digitalisierung muss auf zwei Säulen stehen: einem unternehmerische Freiräume eröffnenden rechtlichen Rahmen sowie einem unterstützenden Umfeld“, erklärte Rabmer-Koller. Dazu gehören technologieneutrale und zukunftssichere Regelungen für digitale Spitzenreiter sowie faire und transparente Regeln für traditionelle KMU. „Wichtig ist, eine Wissensdrehscheibe in Form eines europäischen Digital Knowledge Centres zu schaffen: „Damit wird der grenzüberschreitende Austausch von Best Practices ermöglicht. KMU-Organisationen und KMU erhalten Zugang zu aktuellem Know-how sowie zu Förderprogrammen und neutralen Experten.“ 

Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit der europäischen Berufsverbände konnten auch die Anliegen des bpbb – insbesondere die notwendige Erweiterung der Berufsrechte  der selbständigen Bilanzbuchhalter erneut in wichtigen EU-Gremien thematisiert werden.

13 Okt. 2018

Einladung zur Mitgliederversammlung in Dresden

bpbb-Mitglieder sind herzlich zur Mitgliederversammlung eingeladen. Sie findet am Donnerstag, den 15. November um 10.00 Uhr in Dresden statt. Bei einer Teilnahme bitten wir um  Anmeldung bis spätestens 1.11.2018. Die Vorstandschaft freut sich auf Ihr Kommen!

11 Okt. 2018

Buchhaltertreffen in Berlin und Dresden

Gemeinschaftsveranstaltung mit Datac

Die nächste Kurzveranstaltungen von Datac AG und dem bpbb e.V. finden am 14.11.2018 in Berlin um 17.00 Uhr und in Dresden um 14.00 Uhr statt. Der bpbb wird über die Verbandsarbeit informieren und einen Überblick über die aktuelle Situation der selbstständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter geben. Die Datac AG stellt ihre rechtsichere Lösung für das Erstellen und Übermitteln der Umsatzsteuervoranmeldung vor und gibt einen Einblick, wie Buchhaltungsbüros die digitale Herausforderung meistern können. Anmeldungen sind unter mail@bpbb.eu und unter info@datac.de oder
über Internet www.datac.de/seminar möglich.

29 Juni 2018

Zusammenarbeit mt IHK Chemnitz

Es ist allen bekannt, dass jedes Buchführungsbüro bei der IHK Pflichtmitglied ist und diese unsere Interessen vertreten sollte. Was nicht allen bewusst ist, ist die Tatsache, dass, insofern der Steuerberater seine Tätigkeit in der Rechtsform einer GmbH ausübt, er sowohl der Steuerberaterkammer, als auch der IHK angehört. Da die Interessen von Buchhaltern und Steuerberatern in entscheidenden Punkten auseinandergehen, entsteht hier ein wesentlicher Konflikt. Besser wäre natürlich eine Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und Buchhaltern, denn die Tätigkeiten können sich ergänzen und der Fachkräftemangel ist auch bei den Steuerberatern angekommen. Nach der Berufsordnung der Steuerberater darf dies aber nicht sein.

Dies führt dazu, dass wir die Kammern erst einmal auf unsere Situation sensibilisieren und dann unsere Interessenvertretung auch einfordern müssen. Ein recht schwieriger Sachverhalt, da Steuerberatungsgesellschaften als Vertreter in der Vollversammlung der Kammern tätig werden, Buchhalter als Alleinkämpfer eher nicht.

Aufgrund dessen freut mich der Einsatz der IHK Chemnitz umso mehr. Seit vielen Jahren unterstützt die Referentin Dienstleistungswirtschaft Frau Pilenz und das gesamte Team dieses Bereiches die Tätigkeit der Buchhalter und Bilanzbuchhalter. Jedes Jahr wird ein Tag der (Bilanz)Buchhalter und Controller mit interessanten Themen durchgeführt. So konnte ich selbst schon als Referentin auftreten und die Thematik der Forderung nach Befugniserweiterung den Teilnehmern nahelegen.

Auch andere Kammern sind zu Gesprächen bereit, leider nicht alle. Sollten Sie im Kontakt zu Ihrer IHK sein, suchen Sie das Gespräch – gern würden wir auch bei Ihnen einen Vortrag zu aktuellen Themen halten und auf unser Problem aufmerksam machen. Sie können mich jederzeit ansprechen.

Wenn auch aus einem unschönen Grund hat mich der Referatsleiter Beitrag/Steuern der IHK Chemnitz kontaktiert. Eine Buchhalterin hat mit dem Berufsrecht Probleme bekommen. Gern würden wir sie bei der Klärung unterstützen.

Wir dürfen nicht nur über die aktuelle Gesetzeslage schimpfen, sondern wir müssen auch für die Befugniserweiterung kämpfen. Gemeinsam können wir viel bewegen.

Und wir werden weiterhin im Gespräch bleiben.

Herzlich

Bärbel Ettig

20 Juni 2018

Constantinus Award für Buchhaltung geht an bpbb-Mitglied

In der Salzburger Brandboxx wurden am 14. Juni die begehrten Constantinus Awards verliehen - 123 eingereichte Projekte in neun Kategorien zeigen eindrucksvoll die Rolle der Beraterinnen und Berater für erfolgreiche Transformation – UBIT-Österreich Fachverbandsobmann Alfred Harl und bpbb Deutschland Vorsitzende Bärbel Ettig: „Mit dem Constantinus stellen unsere Verbände die Qualität ihrer Mitgliedsbetriebe unter Beweis.“

Rund 320 Gäste nahmen gestern an der Verleihung der Constantinus Awards 2018 in der Brandboxx in Bergheim bei Salzburg teil. Im Rahmen einer glanzvollen Gala wurden die besten Projekte in den Kategorien Buchhaltung & Finanzen, Industrie 4.0 / Internet of Things, Informationstechnologie, Internationale Projekte, Management Consulting, Mobile Apps, Personal & Training, ProEthik & Soziale Verantwortung sowie Standardsoftware & Cloud Services ausgezeichnet. Von den 123 eingereichten Projekten wurden 51 Projekte mit der großen Auszeichnung „Nominiert zum Constantinus 2018“ gewürdigt.

Sensationell konnte das bpbb-Mitglied Rechenwerk GmbH in der Kategorie Buchhaltung und Finanzen den ersten Platz erringen und damit erster Träger des Constantinus Awards in Deutschland werden. Die Teilnahme war aufgrund der engen internationalen Kooperation des bpbb mit dem österreichische Verband UBIT möglich geworden.

 Trotz des Startnachteils der Deutschen Bilanzbuchhalter aufgrund der ungerechtfertigten Behinderung ihrer Berufsrechte im Vergleich zu den Kolleginnen und Kollegen in den meisten anderen europäischen Ländern, setzte sich RECHENWERK durch ein erfolgreiches Gesamtkonzept und mit den innovativen Ideen zum Beruf durch – eine Leistung, die internationale Jury besonders beeindruckte.

 ...Wir rechnen mit den Wünschen unserer Kunden... ...Wir rechnen mit neuen Lösungen... Das Buchführungsbüro der Zukunft kann mehr als nur kontieren und erfassen. Mit der Übernahme von Zusatzleistungen, wie konzeptionelle, individuelle Lösungen einschließlich Erfassen mit digitaler Belegaufbereitung, umfassendes digitales Belegarchiv, Vorbereitung des Zahlungsverkehrs/Mahnwesens, Erstellen von Liquiditätsplänen, Vorbereitung Controlling Tools, Begleitung der Quartalsgespräche bei Kreditgebern, usw. erhält der Kunde einen Mehrwert. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung, Innovation und Qualität schaffen Vertrauen und zufriedene Kunden.

Zu den erste Gratulanten zählten auch die Präsidenten der Buchhalterverbände aus Österreich  Andreas Stadler, Ungarn (Zsolt Ruszin) und der Schweiz Herbert Mattle, der Präsident des weltweiten Beraterverbandes Caian Sorin (Rumänien) sowie die bpbb Vorstandsmitglieder Daniela Zeller und Friedrich Bock (zugleich Ehrenpräsident des Constantinus Clubs).

Rechenfabrik -

18 Juni 2018

Lobbytermin beim Bundesfinanzministerium

Es war ein offenes und konstruktives Gespräch, das die bpbb-Vorstandsvorsitzende Bärbel Ettig und Daniela Zeller-Falter (stellvertretende Vorstandsvorsitzende)  mit zwei Mitarbeiterinnen des Referats IV a geführt haben. Dieses Referat ist im Bundesfinanzministerium für das Berufsrecht zuständig. In den letzten Monaten hat sich nach dem Urteil des Bundesfinanzhofes und der Nichtannahme der Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht das Umfeld für den Berufsstand weiter verschlechtert. Es herrscht eine enorme Unsicherheit bei den selbstständigen Buchhaltern und Bilanzbuchhaltern, wie das Erstellen und Übermitteln der Umsatzsteuervoranmeldung zu handhaben ist. Darum ist es die Zielsetzung des bpbb, hier rechtssichere Aussagen von der obersten Finanzbehörde zu erhalten. Nach eigenen Aussagen steht das BMF schon seit längerer Zeit mit keinem anderen Buchhalterverband in Kontakt. Das Angebot einer konstruktiven Zusammenarbeit mit dem bpbb wird deswegen ausdrücklich begrüßt.

Konkret wird das Bundesfinanzministerium eine Studie zum Best-Practise-Modell Österreich erhalten, die bpbb-Vorstandsmitglied Dr. Friedrich Bock ausgearbeitet hat. Dr. Bock hat beim österreichischen Bilanzbuchhaltungsgesetz mitgewirkt. Dieses Gesetz sichert den Berufskollegen im Nachbarstaat weitgehende Befugnisse zu. Weiterhin wird der bpbb Vorschläge zur freien Mitarbeit ausarbeiten. An einer rechtssicheren Lösung des Erstellens und Übermittelns des Umsatzsteuervoranmeldung wird außerdem gearbeitet.

07 Juni 2018

Buchhaltertreffen in Hamburg

Gemeinschaftsveranstaltung mit Datac

Am 7.Juni 2018 findet in Hamburg um 14.00 Uhr ein weitere Buchhaltertreffen statt. Wie bereits bei den vorangegangen Treffen wird der bpbb e. V. über seine Verbandsgründung und seine Verbandsarbeit informieren und einen Überblick über die aktuelle Situation der selbstständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter geben. Die Datac AG stellt ihre rechtsichere Lösung für das Erstellen und Übermitteln der Umsatzsteuervoranmeldung vor und gibt einen Einblick, wie Buchhaltungsbüros die digitale Herausforderung meistern können. Anmeldungen sind unter mail@bpbb.eu und unter info@datac.de oder
über Internet www.datac.de/seminar möglich.

06 Juni 2018

Buchhaltertreffen in Bremen

Gemeinschaftsveranstaltung mit Datac

Die nächste Kurzveranstaltungen von Datac AG und dem bpbb e.V. finden am 06.06.2018 in Bremen um 17.00 Uhr statt. Der bpbb wird über die Verbandsarbeit informieren und einen Überblick über die aktuelle Situation der selbstständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter geben. Die Datac AG stellt ihre rechtsichere Lösung für das Erstellen und Übermitteln der Umsatzsteuervoranmeldung vor und gibt einen Einblick, wie Buchhaltungsbüros die digitale Herausforderung meistern können. Anmeldungen sind unter mail@bpbb.eu und unter info@datac.de oder
über Internet www.datac.de/seminar möglich.

19 Apr. 2018

Werbung LG München

Positives Urteil für die Buchhaltungsbranche

Vorab möchte sich der bpbb e.V. noch einmal ganz herzlich bei dem a.b.s. Rechenzentrum GmbH, aus München bedanken, die uns dieses Urteil zur Verfügung gestellt und für die Interessen der selbständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter eingetreten ist.

Zum Urteil: Das LG München I hatte sich in einem kürzlich entschiedenen Urteil (Az.: 1 HK O 11493/17) wieder einmal mit der Frage zu beschäftigen, mit welchen Dienstleistungsbegriffen ein selbständiger Buchhalter bzw. Bilanzbuchhalter werben darf. Doch im Gegensatz zur bisherigen Rechtsprechungspraxis, erging dieses Mal ein positives Urteil. Und zwar nicht nur hinsichtlich des Ergebnisses, auch die Urteilsbegründung ist vorbildhaft.

Geklagt hatte eine für den Raum Nordbayern zuständige Berufskammer, welche zum einen die von der Beklagten im Briefkopf verwendeten Begrifflichkeiten „Lohnabrechnung“ bzw. „Finanzbuchführung“ beanstandete, zum anderen den in einer Werbeanzeige verwendeten Wortlaut: „Lohnabrechnung zum Festpreis“.

Nach Ansicht der Klägerin würden die beanstandeten Begriffe bei den angesprochenen Unternehmern den Eindruck erwecken, als ob die Beklagte alle mit der Buchhaltung zusammenhängenden Tätigkeiten erbringen dürfe, also auch die Einrichtung der Finanzbuchhaltung mit Erstellung des auf die betrieblichen Belange abgestellten Kontenplans, die Vornahme der vorbereiteten Abschlussbuchungen oder gar die Einrichtung bzw. Abschluss der Lohnkonten. Es dürfe nicht sein, dass die provozierte Fehlvorstellung erst dann ausgeräumt wird, wenn der Unternehmer bereits bei der Beklagten zum Erstgespräch sitzt.

Dieser Argumentation erteilte das LG München I jedoch eine Absage. Denn ein Unternehmer, der sich für das Produkt der Beklagten interessiert, wird sich näher mit den angebotenen Leistungen der Beklagten beschäftigen und nicht ohne weiteres spontan zu einem bestimmten Dienstleistungsanbieter wechseln. Denn dafür sind die Begriffe „Lohnabrechnung und Buchführung“ zu schwammig und nichtssagend, als das man annehmen könnte, dass im Rahmen der Finanzbuchführung auch eine Beratung über die Ausweisung der Umsatzsteuer oder ähnliches stattfindet; geschweige denn eine Einrichtung bzw. der Abschluss von Lohnkonten angeboten wird. Im Gegenteil: Ein verständiger Unternehmer wird das konkrete Leistungsangebot gezielt hinterfragen und spätestens beim Erstgespräch erfahren, dass eine darüber hinaus gehende unbefugte Hilfeleistung in Steuersachen nicht erbracht wird.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um ein Einzelfallurteil. Es ist derzeit noch nicht davon auszugehen, dass die zu diesem Thema bisher ergangene negative Rechtsprechungspraxis deutschlandweit aufgegeben wird. Dies bleibt vorerst abzuwarten. Will man also einen Rechtsstreit vermeiden, so ist das Abschreiben der im § 6 StBerG normierten Tätigkeiten der sicherste Weg um Abmahnungen zu vermeiden. Dort heißt es unter anderem:

„Buchen laufender Geschäftsvorfälle, laufende Lohnabrechnung und das Fertigen der Lohnsteueranmeldung“.

Falls Sie sich nicht sicher sind, ob die von Ihnen genannten Tätigkeitsbeschreibungen rechtskonform sind, oder ebenfalls einmal ein Abmahnschreiben -egal von wem- erhalten haben, zögern Sie nicht unverzüglich die Rechtsabteilung des bpbb e.V. oder Ihres Berufsverbandes oder Ihrer örtlich zuständigen IHK zu kontaktieren

27 März 2018

Die Umsatzsteuervoranmeldung – Keine Entscheidung durch das BVerfG

Dem bpbb e.V. wurde gestern Abend mitgeteilt, dass das Bundesverfassungsgericht die Verfassungsbeschwerde gegen

a) das Urteil des Bundesfinanzhofs vom 7. Juni 2017 - ll R 22115 -,

b) das Urteil des Sächsischen Finanzgerichts vorn 23. Juli 2014 -2K580114 -,

c) den Bescheid des Finanzamts Freital vom 7. Januar 2014 - 2A0n24100198

gemäß § 93b in Verbindung mit § 93a BVerfGG nicht zur Entscheidung annimmt. Von einer Begründung wurde nach § 93d Abs. 1 §atz 3 BVerfGG abgesehen. Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Somit bleibt es vorerst dabei: Die selbständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter sind nicht zur Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung berechtigt.

Grotesk, wenn man bedenkt, dass es nach dem EuGH Urteil beispielsweise einem österreichischen (Bilanz-) Buchhalter -unter Berufung auf die europäische Dienstleistungsfreiheit- erlaubt ist die Umsatzsteuervoranmeldung für ein deutsches Unternehmen zu erstellen und zu übermitteln. Doch Österreich ist nicht das einzige europäische Land, welches ein liberales Berufsrecht vorhält. Im europäischen Vergleich hat neben Deutschland nur noch Italien, Serbien und Bulgarien ein ähnliches strenges Systems. Will man also das Abwandern von Dienstleistungen ins Ausland verhindern bzw. das Arbeitsniveau der im Anwendungsbereich des deutschen Steuerrechts tätigen Personen sichern, so muss man sich der Frage nach einer Kompetenzangleichung und deren Voraussetzungen stellen.

Umso wichtiger wird der Termin am 31. Mai 2018, denn dann trifft sich der bpbb e.V. mit Vertretern des Bundesfinanzministeriums. Anders als die Jahre zuvor, wird dieses nun nicht mehr von der CDU, sondern von der SPD geführt. Dies lässt hoffen, da die SPD den selbständigen Buchhaltern und Bilanzbuchhaltern in der Vergangenheit stets wohlgesonnen war.

14 März 2018

Buchhaltertreffen in München

Gemeinschaftsveranstaltung mit Datac

Zwei Kurzveranstaltungen von Datac AG und dem bpbb e.V. finden am 21. März 2018 in München jeweils um 14.00 Uhr und um 17.00 Uhr statt. Dabei werden auch die Vorstandsmitglieder Daniela Zeller-Falter und Dr. Friedrich Bock über die Verbandsarbeit informieren und einen Überblick über die aktuelle Situation der selbstständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter geben. Die Datac AG stellt ihre rechtsichere Lösung für das Erstellen und Übermitteln der Umsatzsteuervoranmeldung vor und gibt einen Einblick, wie Buchhaltungsbüros die digitale Herausforderung meistern können. Anmeldungen sind unter mail@bpbb.eu und unter info@datac.de oder
über Internet www.datac.de/seminar möglich.

21 Feb. 2018

Gespräch im Bundesfinanzministerium

Gespräch im Bundesfinanzministerium

Am 31. Mai 2018 nehmen Vorstandsmitglieder des bpbb e.V.  ihren ersten Termin beim Bundesfinanzministerium wahr. Dabei sollen drängende berufsrechtliche Fragen angesprochen werden, insbesondere der Themenkomplex rund um die Übermittlung und Erstellung der Umsatzsteuervoranmeldung sowie die Stärkung des Berufsstandes gegenüber ausländischen Berufsvertretern.
Bei der Interessenvertretung werden bpbb-Mitglieder eng eingebunden. So können Sie im Vorfeld des Treffens ihre Fragen und Anregungen für das Treffen per E-Mail an den Vorstand weiterleiten. Außerdem werden sie zeitnah über den Inhalt der Gespräche informiert werden.

02 Feb. 2018

Programm zum Buchhaltertreffen in Dresden

Programm zum ersten Buchhaltertreffen in Dresden

Das Programm für den ersten Buchhaltertreff in Dresden steht:

  • 9.00 -9.30 Uhr Einlass/ Begrüßung und Vorstellung des Verbandes
  • 9.30 – 10.30 Uhr Vortrag „Chancen und Risiken – Selbstständigkeit als (Bilanz)Buchhalter
  • Kaffeepause
  • 11.00 – 12.30 Uhr Vortrag DATAC Rechtssichere Lösungen für das Erstellen der Umsatzsteuervoranmeldung und Digitalisierung im Buchhaltungsbüro
  • Kaffeepause mit Imbiss
  • 13.00 – 14.30 Uhr GOBDs und Datenschutzgrundverordnung – Bedeutung für den selbstständigen (Bilanz)Buchhalter
  • Kaffeepause
  • 15.00 – 16.00 Uhr Ausblick Verbandsarbeit – Ideen der Mitglieder

Ort der Veranstaltung: Residenz am Schloss, Am Plan 2, Dresden
Die Veranstaltung ist kostenlos. Allerdings ist eine verbindliche Anmeldung nötig, damit wir das Catering einplanen können. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@bpbb.eu, ob Sie an einer Teilnahme interessiert sind. Sie erhalten dann eine schriftliche Anmeldebestätigung. 

 

08 Jan. 2018

Buchhaltertreffen in Dresden

Erstes Buchhaltertreffen in Dresden geplant

Am Freitag, den 16.03.2018 findet das erste Buchhaltertreffen des bpbb in Dresden statt. Geplant sind Vorträge aus dem Bereich Berufs- und Steuerrecht, außerdem informieren unsere Rahmenpartner über ihre Angebote und Aktionen. Das Treffen lässt sich ideal mit einem Frühlingswochenende in Dresden verbinden. Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Gelegenheit nutzen, um den bpbb besser kennenzulernen.
Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an mail@bpbb.eu, ob Sie an einer Teilnahme interessiert sind, damit wir die Räumlichkeiten planen können. Über Ablauf und Ort erhalten Sie dann eine persönliche Einladung. Selbstverständlich ist die Veranstaltung für bpbb-Mitglieder kostenlos!

Dresden -

21 Dez. 2017

Machen Sie mit beim Constantinus Award

bpbb-Mitglieder können sich für den renommierten Constantinus Award in der Kategorie „Buchhaltung“ bewerben. Die Einreichphase beginnt am 15. Januar und endet am 19. März, die Preisverleihung findet am 14. Juni in Salzburg statt. 

Der bpbb übernimmt die Hälfte der Einreichgebühr in Höhe von 95,00 Euro und unterstützt die Teilnehmer bei der Antragstellung.
Der Constantinus Award ist Österreichs großer Beratungs- und IT-Preis und wird erstmals auch für deutsche Bewerber geöffnet.

Diese können in der neuen Kategorie Buchhaltung und Finanzierung teilnehmen. Sie sollten bei mindestens einem der folgenden Bereiche erfolgreich ein Projekt abgeschlossen haben:

• Optimierung der Buchhaltungsprozesse
• Steigerung der Effizienz bei der Lohnbuchhaltung und Personalverwaltung
• Steigerung der Effizienz bei Buchhaltung und Rechnungswesen
• Effektives Controlling (hauptsächlich für KMU und Einpersonen-Unternehmen)
• Erfolgreiche Unterstützung in der Gründungs- und Aufbauphase des Mandanten
• Unterstützung der Mandanten bei der Digitalisierung

Der Wettbewerb findet 2018 bereits zum 16. Mal statt. Beim Constantinus Award können Beratungs- und IT-Unternehmen ihre qualitativ hochwertigen Leistungen unter Beweis stellen. Die Gewinner nehmen automatisch am Constantinus European Award teil.
Informieren Sie sich unter https://www.constantinus.net/award/. Wenn Sie teilnehmen wollen, wenden Sie sich direkt an den bpbb.

Constantinus Award -

23 Nov. 2017

Beratertag in Wien

Beratertag in Wien, IFOB Treffen


Wien, 23./24. November 2017
Der Österreichische IT- und Beratertag ist der Treffpunkt für Österreichs Entscheidungsträger und das “Who is Who” der dortigen Wirtschaftsszene. Der ganztägige Branchenevent des Fachverbandes Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich am 23. November in der Wiener Hofburg statt und ist das Highlight der Austrian Consultants’ Days. Auch Vertreter des bpbb und von IFOB waren eingeladen. In Österreich sind selbstständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter als wichtige Akteure der Wirtschaft anerkannt und geschätzt. In UBIT sind über 10.000 Buchhaltungsbüros organisiert und sie finden dort bestmögliche Unterstützung.
Der bpbb sieht es als seine Aufgabe an, dass die Branche auch in Deutschland die Anerkennung findet, die sie verdient. Es wurde bereits Kontakt mit den IHKs aufgenommen. Für 2018 sollen gemeinsame Veranstaltungen stattfinden und auch bei der Interessenvertretung wird eine Unterstützung von Seiten der IHK angemahnt.
Der internationale Dachverband IFOB traf sich am 24.11.2017 in Wien, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Unter anderem wird ausgelotet, ob es sinnvoll ist, sich einer bestehenden internationalen Dachorganisation anzuschließen.

 

 

Smart Future, Beratertag in Wien -

21 Nov. 2017

Warum ein weiterer Berufsverband?

Ich werde oft gefragt, warum noch ein neuer Verband? Und die Frage kann ich nur allzu gut verstehen.

Ich bin seit 1995 als Bilanzbuchhalterin selbstständig tätig gewesen. Erst 5 Jahre später bin ich durch eine Anzeige in den NWBs auf einen Verband aufmerksam geworden. Als dann noch ein Aufruf im Verband erschien, dass Unterstützung für den Arbeitskreis der Selbstständigen gesucht wird, habe ich mich sofort gemeldet, weil ich der Meinung bin, dass die Selbstständigen auch für Ihre Rechte kämpfen müssen, wenn sie etwas erreichen wollen.
Seit dem setze ich mich aktiv für die Erweiterung der Berufsrechte, aber auch für die Einhaltung geltenden Rechts ein.  Ich war Arbeitskreisleiterin und später auch Präsidentin eines Verbandes. Ich habe Vorträge gehalten, Artikel geschrieben, bei Politikern vorgesprochen, an Beratung von Verbänden teilgenommen.

Bei dieser Tätigkeit habe ich Daniela Zeller, die damals noch für einen anderen Verband tätig war, kennen und schätzen gelernt.
Aufgrund unterschiedlicher Meinungen zu Rechtsauffassungen, habe ich im Jahr 2013 mein Amt niedergelegt, mich aber weiter für die Erweiterung des Berufsrechts eingesetzt. Als mich 2016 Daniela Zeller zur Gründung eines neuen Verbandes ansprach, war ich sofort dabei, da unser Einsatz von den anderen Verbänden nicht mehr gefragt war.

Unterstützer haben wir in Dr. Fritz Bock und Magister Ruth Scheurer gefunden. Beide kommen aus Österreich und wie Sie alle wissen, verfügen die Buchhalter und Bilanzbuchhalter in diesem Land über wesentlich mehr Rechte. Aber auch in anderen Ländern Europas gibt es diese Einschränkungen wie in Deutschland nicht.

Vor Jahren habe ich bei einem Gespräch beim DIHK zur Antwort bekommen, dass wenn etwas erreicht werden soll, es nur mit Unterstützung der Europäischen Union erfolgen wird. 

Deshalb ist der BpBB e.V. auch Mitglied des internationalen Verbandes  IFOB geworden. 

Wir wollen etwas bewegen. Anträge auf Löschung unseres Verbandes wegen Täuschungsvorwurf aufgrund der Nennung als Bundesverband, Abmahnungen oder auch die Antragstellung auf Mitgliedschaft von Präsidiumsmitgliedern eines anderen Verbandes werden uns nicht daran hintern, aber der Sache an sich nicht dienlich sein. Verbände müssen zusammen für eine Sache eintreten, nicht gegeneinander.  Es geht nicht um die Selbstdarstellung einzelner Personen, sondern um die Erweiterung des Berufsrechts für die Buchhalter und Bilanzbuchhalter. 

Warum ist es in Deutschland nicht möglich, dass Steuerberater und Buchhalter oder Bilanzbuchhalter zusammenarbeiten?  Steuerberatung ist eine Beratung in steuerlichen Angelegenheiten. Und warum kann ein Steuerberater nicht auch wie der Unternehmensberater auf die Buchhaltung zurückgreifen, die ein Buchhalter oder Bilanzbuchhalter erstellt hat? Auch hier würde ein Miteinander sinnvoll sein.
Darüber hinaus nimmt der Unternehmer gern auch weitere Dienstleistungen wie Aufbau einer Kosten/Leistungsrechnung, Unterstützung bei der Planung und Budgetierung, aber auch Kalkulation in Anspruch.
Treten Sie mit uns gemeinsam für diese Sache ein!

Ihre Bärbel Ettig, Vorstandsvorsitzende bpbb e.V.

 

Bärbel Ettig, Vorstandsvorsitzende -

23 Okt. 2017

Kostenloses Onlineseminar für bpbb-Mitglieder

Ab dem 1. November wird im internen Bereich der bpbb-Homepage das Seminar „Grundlagen der sicheren Kassenführung ab 2017“ eingestellt. Das Seminar dauert rund 60 Minuten, dazu gibt es ein 100-seitiges Skript.


Dozent:
Dipl.-Finanzwirt Guido Preuß
Guido Preuß ist Dipl.-Finanzwirt, war viele Jahre Betriebsprüfer und Steuerfahnder in der Finanzverwaltung und ist heute intensiv in der Fortbildung der steuerberatenden Berufe tätig

• Die neuen Anforderungen an Kassensysteme ab 2017
• Auswirkungen des Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen – Kassensicherungsverordnung verabschiedet!
• Was passiert bei einer unangekündigten Kassen

 

Dozent Guido Preuß -

28 Sept. 2017

bpbb im europäischen Parlament

Eine Delegation der IFOB (International Federation of Bookkepers) der auch bpbb-Vizepräsidentin Daniela Zeller und die Vorstandsmitglieder Ruth Scheurer und Friedrich Bock angehörten, besuchte Ende September das Europäische Parlament. Dabei konnten interessante Gespräche mit Parlamentariern geführt und wichtige Informationen für die berufsständische Arbeit gewonnen werden.

Dr. Othmar Karas, MEP gab den Delegationsmitgliedern einen detaillierten Überblick über die Arbeit im Europäischen Parlament, insbesonders zu den für Buchhalter und Bilanzbuchhalter relevanten Angelegenheiten. Er betonte besonders, dass die freie Berufsausübung der Dienstleistungsberufe einen Grundstein für den internen Markt darstellt. Dabei forderte er drei wesentliche Bereiche, die in den Mitgliedsländern erfüllt werden sollten:

1. Proportionality Test: Mitgliedsstaaten dürfen bei beruflichen Qualifikationen keinerlei Diskriminierung aufgrund der Staatsangehörigkeit der Berufswerber erlauben.
2. Notification Procedure: Mitgliedsstaaten müssen bei Einführung von beruflichen Regulierungen die Europäische Kommission vorab informieren, um dieser die Möglichkeit zu geben, eventuelle Diskriminierungen in einem Feedback-Prozess aufzuhalten.
3. Im 'Service Package' sollen administrative Behinderungen abgebaut werden. Wichtigstes Beispiel ist die Services e-Card, ein internationaler Dienstleistungsausweis, den Parlament und Kommission für die wichtigsten Dienstleistungsberufe, ausdrücklich auch für die Buchhaltungsberufe, vorsehen.

Nachdrücklich forderte Dr. Karas IFOB und ihre Mitgliedsorganisationen zur Mitarbeit und Mitsprache bei berufsrelevanten Vorhaben auf. Als Beispiele nannte er unter anderen:

  • Steuer Transparenz Abkommen
  • Steuerwettbewerb bei Unternehmenssteuern
  • Steuern in der digitalen Wirtschaft
  • Modernisierung der Umsatzsteuer
  • Verbesserung der Geldwäscherichtlinien
  • Verhinderung von Steuerflucht.

Generell ersuchte er um Information bei den Berufsstand betreffenden Problemen und um Mitarbeit bei der Stärkung der Europäischen Idee.

Heinz K. Becker, MEP informierte die Delegation über sinnvolle Vorgangsweisen für Information und Lobbying in Brüssel und über aktuelle Vorhaben in weiteren Bereichen wie Bildung, Arbeitswelt oder Zusammenarbeit im Mittelmeerraum. Er bot den IFOB Mitgliedsorganisationen an, begründete Anliegen direkt an ihn heranzutragen und beantwortete diverse Fragen zu möglichen Vorgangsweisen und praktischem Informationsaustausch.

Eine Führung durch das Europäische Parlament schloss diesen höchst interessanten Besuch ab. Für die Arbeit des bpbb ergeben sich dadurch nicht nur neue Aspekte, sondern auch Wege, unsere Anliegen im Europäischen Parlament sichtbar zu machen. In der Frage der notwendigen Erweiterung der Berufsrechte der Bilanzbuchhalter haben wir weitere Verbündete gewonnen und werden, gestärkt durch den positiven Zuspruch, sicherlich nicht locker lassen.

Bildunterschrift:

bpbb-Vorstand Dr. Friedrich Bock, MEP Heinz Becker, IFOB Präsident Gary Carter, IFOB-Generalsekretär Markus Lemmerer

 

 

 

EU_parlament -

27 Sept. 2017

IFOB Gründungsversammlung in Brüssel

Europäische und außereuropäische Buchhalterverbände arbeiten künftig zusammen, um den Herausforderungen der Globalisierung und Digitalisierung zu begegnen. An der Gründung nahmen Buchhalterverbände aus Polen, Ungarn, Irland, Skandinavien, Kroatien, Österreich und England teil. Zum Präsidenten wurde Garry Carter von ICB aus England gewählt. Als einziger deutscher Berufsverband ist der bpbb Gründungsmitglied.

Insgesamt repräsentieren die Teilnehmer der Gründungsversammlung über 1,5 Millionen Buchhalter und Bilanzbuchhalter weltweit. The International Federation of Bookkeepers (IFOB) wurde am 27. September in Brüssel gegründet, um die Qualität der Buchhaltungsberufe zu verbessern, die Zusammenarbeit zu fördern und internationale Standards zu implementieren.


„Die fortschreitende Digitalisierung verlagert das Wirtschaftsleben zunehmend ins Internet. Dies ist vor allem für die kleineren und mittleren Unternehmen eine Herausforderung“, sagt Bärbel Ettig, Vorstandsvorsitzende des bpbb Bundesverbandes. „Die internationale Zusammenarbeit bei IFOB wird unsere Berufsgruppe stärken, damit sie dieser Herausforderung gerecht wird“.


Für die KMU (kleine und mittelgroße Unternehmen) ist der selbstständige Buchhalter/Bilanzbuchhalter in vielen Fällen der erste und einzige Berater in diesem hoch kompetitiven Umfeld. Die neue weltweite Organisation IFOB will professionelle Buchhalter/Bilanzbuchhalter und deren Mandanten unterstützen, und dabei die Komplexität der Regulierungen und der Verfahren abbauen. IFOB wird deswegen mit anderen internationalen Organisationen und politischen Vertreter zusammenarbeiten.


Bei der Gründungsversammlung wurde Garry Carter, Präsident von ICB Global zum Vorstandsvorsitzenden von IFOB gewählt. ICB Global hat weltweit über 140.000 Mitglieder. Markus Lemmerer aus Österreich wurde zum Generalsekretär bestimmt.


Als erstes Ziel wurde die Harmonisierung der berufsrechtlichen Regelungen für die Buchhaltungsberufe genannt, um mehr Wettbewerb und einen offenen Markt zu ermöglichen. Außerdem sollen Qualitätsstandards für die Sicherheit der Mandanten bestimmt werden und internationaler Austausch hinsichtlich der Herausforderung und Chancen der Digitalisierung stattfinden. Auf EU-Ebene wird die Einführung der Europäischen „Professional Card“ unterstützt, die vom Europäischen Parlament initiiert wurde.


Gerade für die selbstständigen Buchhalter und Bilanzbuchhalter in Deutschland wird IFOB eine wichtige Unterstützung bieten, um endlich die völlig unzureichenden berufsrechtlichen Rahmenbedingungen zu liberalisieren. Der Bundesverband professioneller Buchhalter und Bilanzbuchhalter (bpbb e.V.) wird deswegen von Anfang an IFOB unterstützen.

 

Gründungsmitglieder IFOB -

11 Sept. 2017

Werbeaktion bpbb zur Mitgliedergewinnung

Um unsere ehrgeizigen Ziele umzusetzen, benötigen wir die Unterstützung möglichst zahlreicher Mitglieder. Als neugegründeter Berufsverband müssen wir auf uns aufmerksam machen. Deswegen schreiben wir derzeit bundesweit Buchhaltungsbüros an, um über unsere Arbeit zu informieren. Auch in den sozialen Netzwerken werden wir mit selbstständigen Buchhaltern und Bilanzbuchhaltern in Kontakt treten. Interessenten erhalten unverbindlich und kostenlos eine Ausgabe des Verbandsmagazins Luca, einmalig den bpbbNewsletter mit wichtigen Steuernachrichten und zusätzlich ein kleines Geschenk. Mitglieder profitieren von einer umfassenden Unterstützung bei der täglichen Arbeit und dürfen darauf vertrauen, dass ihre Interessen aktiv vertreten werden. Der bpbb freut sich auf einen lebendigen Austausch mit den Mitgliedern und steht für Transparenz und Kommunikation. 

Foto: Brillenputztuch -

Brillenputztuch als kleines Dankeschön für Buchhaltungsbüros

22 Juni 2017

Constantinus Preisverleihung in Kitzbühel

Die Vorstandsmitglieder des bpbb e. V. waren als Ehrengäste zur Constantinus Preisverleihung nach Kitzbühel eingeladen. Einmal im Jahr zeichnet der Fachbereich UBIT der Wirtschaftskammer Österreich die innovativsten Projekte seiner Mitglieder aus. Außerdem nutzt man dabei die Gelegenheit, den Branchenerfolg zu feiern. Im Fachbereich UBIT sind IT-Spezialisten, Unternehmensberater und selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter zusammengeschlossen.

Die Mitglieder der UBIT zählen in Österreich zu den Wachstumsbranchen: Schon 2014 nahm der Branchengesamtumsatz im Vergleich zu 2013 um 7,2 Prozent auf 23,6 Mrd. Euro zu. 2015 stieg der Branchengesamtumsatz um weitere 6,9 Prozent auf 25,24 Mrd. Euro. Das Jahr 2016 zeigt sogar einen noch größeren Wachstumssprung, nämlich ein Plus von 9,5 Prozent auf 27,64 Mrd. Selbstständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter erzielten 2016 ein Wachstum von 4,1 Prozent und einen Umsatz über 2,02 Mrd. Euro.

Der bpbb e. V. nahm von der Preisverleihung viele Anregungen mit: In Österreich werden selbstständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter aktiv von der Wirtschaftskammer unterstützt. Eine derartige Unterstützung will der bpbb auch von den IHKs einfordern.

Weiterhin ist ein Zusammenschluss von Dienstleistern aus der Informationstechnologie, Unternehmensberatung und Buchhaltung äußerst zielführend.  „Wir nehmen Wissen in Betrieb“ ist  der Slogan der UBIT, um sich als Spezialisten gegenüber den kleinen und mittelständischen Unternehmen zu präsentieren.

Ein Preis kann Inspiration und Antrieb für gute Arbeit geben. Der bpbb überlegt deswegen, ähnlich wie in Großbritannien der Luca-Award, einen eigenen Preis für professionelle Buchhalter und Bilanzbuchhalter zu stiften.

Foto: Constantinus -

In sieben Kategorien wird der Constantinus Preis verliehen.

15 Mai 2017

Gründungsversammlung bpbb in Dresden

Sieben Gründungsmitglieder kamen in Dresden zusammen, um einen neuen Berufsverband für professionelle Buchhalter und Bilanzbuchhalter zu gründen. Ihr Antrieb ist es, eine moderne, offene und aktive Verbandsarbeit zu leisten.

Zu den Gründungsmitgliedern zählen Praktiker, die seit vielen Jahren ein Buchhaltungsbüro leiten. Unterstützung kommt auch aus Österreich, wo die Berufsrechte für selbstständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter besser geregelt sind. Dr. Friedrich Bock und Mag. Ruth Scheurer werden ihre Erfahrung aus der dortigen Interessenvertretung im neuen Verband einbringen.

Bärbel Ettig und Daniela Zeller-Falter waren bereits in deutschen Buchhalterverbänden im Vorstand. Beide werden nun ihre Ideen und Konzepte im bpbb e. V. umsetzen, um dem Berufsstand eine zeitgemäße und aktive Unterstützung zu bieten. Ihrer Meinung nach wird nur ein auch international gut vernetzter Verband eine erfolgreiche Arbeit leisten können. Die Branche steht vor großen Herausforderungen. Immer noch hinkt das Berufsrecht in Deutschland den zeitgemäßen Rahmenbedingungen der meisten Nachbarländer hinterher. Der digitale Wandel wird das Aufgabengebiet der Buchhaltungsberufe revolutionieren. Mehr denn je brauchen selbstständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter eine professionelle Unterstützung. 

Foto: Dresden -

Dresden ist der Vereinssitz des bpbb e. V.

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