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Unsere Forderungen

10 – Punkte Programm

Unternehmer greifen Tag täglich auf das von Buchhaltern und Bilanzbuchhaltern erstellte Zahlenwerk zurück. Der Arbeit kommt ein hoher Stellenwert, die laufende Lohnabrechnung und das Fertigen der Lohnsteuer-Anmeldungen, soweit diese Tätigkeiten verantwortlich durch Personen erbracht werden, die nach Bestehen der Abschlussprüfung in einem kaufmännischen Ausbildungsberuf oder nach Erwerb einer gleichwertigen Vorbildung  zu, auch wenn es keinen speziellen Ausbildungsberuf dafür in Deutschland gibt.

Das sogenannte „Buchhaltungsprivileg“ ist den Steuerberatern vorbehalten. So regelt das Steuerberatungsgesetz die Ausnahmen im § 6 Punkt 4.

„das Buchen laufender Geschäftsvorfälle mindestens drei Jahre auf dem Gebiet des Buchhaltungswesens in einem Umfang von mindestens 16 Wochenstunden praktisch tätig gewesen sind.“

Selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter sind in der Regel hoch qualifiziert. Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2016 gaben fast die Hälfte (47 %) der Befragten an, dass sie die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter absolviert haben, 22 % sind Betriebswirte und 10 % Steuerfachwirte. Eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung weisen 25 % der Antwortgeber auf.

Die Mitglieder des Bundesverbandes professioneller Buchhalter und Bilanzbuchhalter e. V. legen folgendes 10-Punkte-Programm vor:

  1. Förderung der Mitglieder, damit diese ein hohes Niveau der Kenntnisse im Bereich der Buchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung, Steuerrecht sowie der Betriebswirtschaft aufweisen.
  2. Mitglieder des bpbb zu unterstützen, damit diese professionelle Dienstleistungen für kleine und mittelständischer Unternehmen bei der Erstellung der Buchhaltung und der kaufmännischen Geschäftsführung leisten.
  3. Aktive Interessenvertretung gegenüber der Politik, damit die Rechte der Buchhalter und Bilanzbuchhalter in Deutschland erweitert werden.
  4. Kooperation und Austausch mit anderen Berufsverbänden auf nationaler und internationaler Ebene;
  5. Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Steuerberatern, Rechtsanwälten, Unternehmensberatern und IT-Dienstleistern zur Steigerung der Effizienz im Wirtschaftsbereich;
  6. Etablierung einer gemeinsamen Interessensvertretung der Wissensdienstleister für KMU, ähnlich der UBIT in Österreich;
  7. Imagekampagne für die Buchhaltungsberufe, um deren Bedeutung bei Wirtschaft, Medien und Politik bekannt zu machen;
  8. Förderung der selbständigen Berufsausübung auf breiter Ebene und insbesondere für Gruppen, die einer besonderen Unterstützung bedürfen.
  9. Die Zukunftsfähigkeit der Buchhaltungsberufe im digitalen Wandeln sichern;
  10. Vernetzung und Wissensaustausch mit Unternehmen (insbesondere Softwarehersteller, Fachverlage, Weiterbildungsinstitutionen, etc.) die für selbständige Buchhalter und Bilanzbuchhalter von Bedeutung sind;

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